Powerkids Filderstadt
René Löffler

Kanalstraße 40
72631 Aichtal-Neuenhaus

Telefon: 0172 - 737 04 09
powerkidsfilder@aol.com

WISSENSWERTES

Fragen und Antworten zu den Powerkids

Was passiert in einem Powerkids-Kurs?
  • Regeln aufstellen und einhalten
  • Disziplinierter, fairer Umgang miteinander -> Ehrenkodex
  • Diskussion und Erörterung von Problemfeldern der Kinder (Erlebnisse, Ängste, Besprechung von Gefahrensituationen)
  • Erlebnispädagogische Spiele (Kooperationsspiele, Vertrauensübungen, u.a.)
  • Rollenübungen und Rollenspiele
  • Situationen im Alltag, Einzel- und Gruppenübungen
  • Körperarbeit: Benennen von Körperteilen, Sinnes- und Selbstwahrnehmung, gute und schlechte Gefühle, Körpersprache
  • Kindgerechte Thematisierung Sexualität und normabweichendes (strafbares) Verhalten, Tricks von Tätern
  • Gute und schlechte Geheimnisse
  • Übungen zum Nein-Sagen, verbale Möglichkeiten
  • Kindgerechte Verteidigungstaktiken, Fallübungen
  • Nothilfe- und Notwehrsituationen
  • Zivilcourage, Verhalten bei Erpressung
  • Sichere Orte / unsichere Orte
  • Hilfe holen und organisieren: Vertrauenspersonen, Notrufnummern, polizeiliche Hilfe, Beratungsstellen, Buchbesprechung zu bestimmten Themen


  • In welchem Alter kann mein Kind einen Kurs besuchen?

    Die Powerkids-Kurse sind für Schulkinder im Alter von 6 bis 10 Jahren konzipiert. Für jüngere Kinder ist das Umsetzen der Theorie und Praxis noch zu schwierig. Für ältere Kinder ist eine andere Konzeption erforderlich "Cool sein - cool bleiben, ein Deeskalationstraining".

    Ist der Kurs anstrengend?

    Die Kinder werden körperlich und geistig gefordert, aber nicht überfordert. Es ist egal, ob ein Kind zurückhaltend oder draufgängerisch ist; ob es gut oder weniger gut im Sport ist. In der Gruppe wird trotz einiger ernster Themen auch viel Spaß und der freundschaftliche Umgang gefördert.

    Lernen die Kinder Techniken in einer bestimmten Kampfkunst?

    Nein. Es werden kindgerechte Abwehrtechniken vermittet, ohne dass die Kinder sich selbst überschätzen. Es geht nicht um das Erlernen der körperlichen Verteidigung gegen Erwachsene, sondern die frühe Gefahrenerkennung und angemessene Gefahrenüberwindung. Falls ein Kind durch den Kurs Interesse am Kampfsport bekommt, können Sie von mir weitere Informationen über verschiedene Kampfkünste und Adressen von Vereinen und Sportschulen erhalten.

    Lernt mein Kind durch einen Selbstbehauptungskurs künftig Konflikte mit Gewalt zu lösen?

    Nein, im Gegenteil. Die Kinder werden sensibilisiert, mit Gewalt vorsichtig umzugehen. Sie erfahren, dass Gewalt nicht nur körperlich ausgeübt wird. Sie lernen dass Gewalt immer nur letztes Mittel zur Gegenwehr ist, wenn alle anderen Maßnahmen zum Schutz schon versagt haben oder aussichtslos sind.
    Ziel ist es also nicht, sich zukünftig erfolgreicher zu prügeln, sondern es geht darum, Gefahren zu erkennen, unverletzt und sicher aus gefährlichen Situationen zu kommen, Zeit zum flüchten und Hilfeholen zu gewinnen, weshalb nur Befreiungsgriffe und Schutzmöglichkeiten geübt werden. Es werden keine Angriffstechniken vermittelt, sondern gewaltfreie Konfliktlösungen erarbeiten.

    Werden Mädchen und Jungen in einem Kurs zusammen oder getrennt geschult?

    Mädchen und Jungen können gleichermaßen verbalen und körperlichen Angriffen ausgesetzt sein. Deshalb werden Kurse überwiegend gemischt-geschlechtlich durchgeführt. Es können aber auch reine Jungen- oder Mädchenkurse angeboten werden. Mittlerweile wurden sehr gute Erfahrungen mit gemischt-geschlechtlichen Kinder-Kursen im Grundschulalter gemacht.

    Eignet sich dieser Kurs auch für überaktive, schwierige oder verhaltensauffällige Kinder?

    Normalerweise stellt die Teilname von einzelnen, sogenannten überaktiven oder schwierigen Kindern im Grundschulalter an den Kursen kein Problem dar. Die festgelegten Gruppenregeln und ein gegenseitig respektierender Umgang miteinander ermöglichen einen harmonischen und störungsfreien Kursverlauf. In absoluten Ausnamefällen muss ein etwaiger Ausschluss der störenden und den Unterricht beeinträchtigenden Kinder mit den Eltern besprochen werden.

    Was soll mein Kind mitbringen?

    Es werden lockere, strapazierfähige Kleidung und Sportschuhe empfohlen. Geben Sie Ihrem Kind ausreichend Getränke und evtl. Müsliriegel mit. Schmuck, Spielekonsolen, Handys, usw. haben im Kurs nichts zu suchen. Auch braucht Ihr Kind kein Geld mitzubringen. Eine Brille stellt überhaupt kein Problem dar.

    Für alle weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!